Vom Umgang mit Seifen, Shampoos & Co.

Badezusatz gefüllter Donut

Der gefüllte rosa Donut mit bunten Zuckerperlen sieht lecker aus, schmeckt aber nicht. Lieber in die Badewanne damit!

Bestimmte Verbrauchsgegenstände sind so schön, dass man sich gar nicht traut, sie zu benutzen. Ein gutes Beispiel dafür sind Kerzen. Dieses Thema kannst du in dem Beitrag „Vom Umgang mit Kerzen“ nachlesen. Dasselbe Phänomen findet sich auch bei Seifen & Co.

Schöne Seifen = staubige Seifen

Es gibt sie in vielen bunten Farben und Formen: In Rot, Gelb, Blau, Orange und Weiß, als Herzchen, Krokodil, Fisch, Schaf und Frosch. Für sich selbst kaufen wohl die wenigsten Menschen die besonders hübschen und wohl duftenden Exemplare der Gattung „Seifen“. Wenn sie diese aber geschenkt bekommen, freuen sie sich schon darauf, sie auszuprobieren; tun es aber nie. Stattdessen verrotten die kleinen Seifen als Dekorationsobjekt in einer staubigen Schale im Badezimmer. Es gibt leider noch viele weitere Beispiele für Verbrauchsgüter, die oft nur einstauben.

Verstaubende Verbrauchsgegenstände:

  • Seifen,
  • Probepackungen von Shampoos,
  • extravagante Duschgels und Co.,
  • Badewannenschaum für ein bis zwei Anwendungen,
  • hübsche Badeseifen und -kugeln (z.B. als Muffin, Cupcake oder Zeichntrickfigur) und
  • Gewürz- und Dip-Proben.

Fallen dir noch mehr ein?

Definition von „Verbrauchsgüter“

Verbrauchsgüter sind Güter, die durch Konsum vernichtet werden.
Das Gegenteil von Verbrauchsgütern sind Gebrauchsgüter.

Verbraucht wird hauptsächlich im Badezimmer (Pflegeartikel) und in der Küche (Lebensmittel).
Schau doch mal in deine Vorratskammer, Küchenschränke und ins Badezimmer, ob du auch irgendwo ein paar Produktproben, bunte Badezusätze oder unverbrauchte Tütensoßen lagerst. Jetzt ist die perfekte Gelegenheit, sie endlich zu benutzen (oder zu entsorgen)!

Seifen benutzen statt putzen

Ständig eingestaubte Seifen putzen zu müssen – wie auch immer das genau geht… – ist keine Lösung! Das kostet dich nur unnötig Zeit und Mühe. Trau dich, die Seifen wirklich zu benutzen. Dafür sind sie schließlich da.

Ich wünsche dir viel Spaß damit! 🙂


 

Du traust dich immer noch nicht?

Du hast ein paar hübsche Badekugeln in einer schicken Riesenmuschel an der Badewanne dekoriert? Du freust dich jedes Mal, wenn du sie siehst? Dann kannst du die Badeperlen natürlich genau da lassen wo sie sind. Denk nur daran, dass du rechtzeitig den Absprung schaffst 😉
Sonst schaust du die bunten Badekugeln irgendwann an und denkst: Die sind ja nicht mehr so ansehnlich – staubig, schmuddelig und duften nicht mehr. Beim zweiten Mal denkst du: Oh ja stimmt, die muss ich dringend verwenden. Beim xten Mal denkst du dann: Oh, nein! Jetzt muss ich die Badeperlen wegschmeißen. Das ist wirklich schade! Wieso hab ich sie nicht vorher benutzt?

Deshalb: Benutzen statt Ärgern, Bereuen und Putzen.

Jetzt lasse ich mir erstmal ein heißes Bad ein 🙂

 


 

Seifen als Geschenk für andere

Seifen (wie auch Kerzen) sind ein beliebtes Last-Minute-Geschenk. Sie bieten sich beispielsweise als Bestandteil eines Geschenkkorbs zum Thema „Wellness“ nach dem Motto „Lass es dir mal so richtig gut gehen!“ an. An sich ist das eine sehr schöne Idee. Wenn du aber die beschenkte Person und ihren Geschmack nicht genau kennst, lass lieber die Finger von solchen Geschenken. Oder willst du, dass der andere dann staubige Seifen in seinem Badezimmer lagern muss? 😉 Dasselbe gilt übrigens auch für alles andere. Im Zweifelsfall finde ich einen Gutschein mit Blumen oder Pralinen immer besser als irgendein Geschenk.

 

 

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